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Öffnungszeiten
der Praxis:

Montag bis Donnerstag
9 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr

Termine nur nach telefonischer Vereinbarung

Telefonsprechstunde:
Nächster Termin ist meinem Anrufbeantworter zu entnehmen

Kontakt:

Diplom-Psychologin
Simone Roth
Psychologische Psychotherapeutin

Wiesenstr. 66
42105 Wuppertal

Tel.: 0202 / 24 79 88 41
Fax: 0202 / 24 79 88 42

praxis@simoneroth.de
www.simoneroth.de

Nützliche Informationen

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sichtweise über die Dinge

(Epiklet)

Was ist Psychotherapie?
Psychotherapie ist eine von den Krankenkassen anerkannte, wissenschaftliche Heilmethode.
Es handelt sich um eine Behandlung mit psychologischen Mitteln. Das bedeutet, dass im persönlichen, vertrauensvollen Gespräch, gemeinsam Lösungen für Ihre Probleme erarbeitet werden. Dabei kommt es besonders auf Ihre Bereitschaft an, durch eigenes Zutun bei sich selbst etwas zu verändern.
Eine Sitzung dauert 50 Minuten.

Psychotherapie ist notwendig, wenn ein Mensch unter Beschwerden leidet, die seelische Ursachen haben. Psychische Erkrankungen können sich in psychischen,  körperlichen  und in zwischenmenschlichen Störungen äußern.

Was ist Verhaltenstherapie?
Die Verhaltenstherapie ist ein von der kassenärztlichen Vereinigung anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren, das auf eine Veränderung des gegenwärtigen Erlebens und Verhaltens abzielt. Die therapeutischen Effekte und die Wirksamkeit sind wissenschaftlich belegt.

Die Verhaltenstherapie hat ihren Ursprung in den Lerntheorien. Beim kognitiv-verhaltenstherapeutischen Vorgehen wird der Mensch mit seiner Gesamtheit von Verhalten, Denken, Fühlen und körperlichen Reaktionen betrachtet. Im Mittelpunkt stehen also auch Kognitionen und deren Auswirkungen. Unter Kognitionen werden alle Gedanken, Einstellungen, Überzeugungen und Bewertungen verstanden. Es wird davon ausgegangen, dass Sie bestimmte Einstellungen und Verhaltensmuster, die zur Entwicklung Ihrer psychischen Beschwerden und Probleme geführt haben, im Laufe Ihres Lebens erlernt haben. Ziel der Verhaltenstherapie ist das Erlernen angemessener oder Umlernen ungünstiger Denk,- Gefühls- und Verhaltensmuster, um eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. Die Verhaltenstherapie umfasst eine Vielzahl psychotherapeutisch wirksamer Methoden. Dazu gehören z.B. Wissensvermittlung über das Störungsbild anhand eines Erklärungsmodells; Entwicklung eines Verständnisses, welche Auslöser zu der psychischen Erkrankung geführt haben; Konfrontationsverfahren mit dem Ziel Ängste abzubauen; Aufbau positiver Aktivitäten; Methoden der Emotionsregulation; Methoden Denkfehler zu Erkennen (wie z.B. Schwarz-Weiss-Denken; Übergeneralisierung Emotionale Beweisführung, Katastrophisierung); Methoden um Denkfehler zu verändern (sokratischer Dialog, Entpathologisieren, Beweise Hinterfragen, Gegenbeweise Sammeln, alternative Erklärungen finden; neue Verhaltensweisen erproben; soziales Kompetenztraining (auf Wunsch auch vor laufender Kamera); Selbstsicherheitstraining; Problemlösetraining; Stressbewältigungstraining; Entspannungstraining (z.B. Atementspannung), Ressourcen aktivieren etc.

Was ist Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
Diese Therapierichtung gehört zu den modernen Therapierichtungen, die unterschiedliche Ansätze in sich integriert.
Bei ACT kommen  Achtsamkeitsübungen,  Methoden der Veränderung von Denkansätzen (Defusionstechniken etc.) und Methoden der Klärung wichtiger Lebensziele zum Einsatz. Die Methode zielt darauf ab, eine größere psychische Flexiblität zu erlangen, indem achtsame Akzeptanz eingeübt wird. Dabei wird darauf geachtet, dass das persönliche Handeln an als wichtig erlebten Lebenszielen ausgerichtet wird. Anstatt Symptome beseitigen zu wollen und Störungen korrigieren zu wollen, wird zunächst erlernt, diese achtsam zu beobachten zu akzeptieren. Die Methode hilft auch zu Erlernen, insgesamt, mit mehr Freundlichkeit auf sein inneres Erleben zu reagieren, statt sich dafür auch noch selbst zu entwerten („einen über den Deckel zu geben“).